
Die schnellste Maschine nützt nichts, wenn das Teil nicht rechtzeitig ankommt.
Materialfluss und Fördertechnik

1 · Die Herausforderung
Kein Maschinenproblem, sondern ein Materialflussproblem
Eine Station steht, die Linie steht mit
Obwohl nur ein Schritt betroffen ist, kommt die ganze Fertigung zum Erliegen.Stau vorne, Leerlauf hinten
Teile stauen sich vor einem Prozess, während dahinter Kapazität ungenutzt bleibt.Das Teil liegt falsch
Am nächsten Prozess kommt das Bauteil nicht in der Lage an, die er braucht — es muss ausgerichtet, gedreht oder umgesetzt werden.Zwei Anlagen, einzeln schnell genug
Zusammen erreichen sie den geforderten Durchsatz trotzdem nicht.
Keines dieser Probleme löst sich, indem eine Station schneller wird. Sie entstehen zwischen den Maschinen, nicht in ihnen.
2 · Die Engineering-Überlegung
Zuerst wird der Fluss betrachtet, nicht das Fördermittel
In welcher Lage muss das Bauteil ankommen?
Davon hängt ab, ob ein Werkstückträger nötig ist oder das Teil frei transportiert werden kann.Wie unterschiedlich sind die Taktzeiten?
Je größer der Unterschied zwischen den beteiligten Prozessen, desto wichtiger die Entkopplung.Was passiert, wenn eine Station ausfällt?
Ohne Puffer steht die Linie, mit Puffer läuft sie eine Weile weiter.
Die Auswahl erfolgt projektspezifisch. Es gibt kein Fördermittel, das immer richtig ist — welches passt, entscheiden Bauteil, Teilelage, Taktzeitunterschiede, Ausfallverhalten, Platzverhältnisse und Wirtschaftlichkeit gemeinsam.
3 · Das Lösungskonzept
Vier Bausteine einer Linie
Fördertechnik
Besonders häufig bei uns im Einsatz
Diese drei beschreiben zusammen ein Anlagenbild: robuster, getakteter Transport bei definierter Teilelage, mit entkoppelten Prozessen. Genau das Umfeld, in dem auch Reinigungs- und Entgratanlagen stehen.
Sonderfördertechnik entsteht dort, wo Standardlösungen die Aufgabe nicht abdecken.
Werkstückträger
Der Werkstückträger hält das Bauteil in definierter Lage — über die gesamte Linie hinweg. Wir konstruieren und fertigen ihn selbst, für ein Bauteil oder für mehrere unterschiedliche.
Er taucht bei uns in allen drei Leistungsbereichen auf: als Warenträger in der Reinigung, als Spannvorrichtung beim Entgraten, hier als Transportmittel. Das ist kein Zufall — wer das Teil hält, bestimmt das Ergebnis.
Puffer
Eine Pufferstation entkoppelt zwei Prozesse voneinander. Erst dadurch bringt eine schnellere Maschine überhaupt etwas, wenn die langsamere kurz steht — und erst dadurch legt eine Störung nicht sofort die ganze Linie still.
Puffer sind der unauffälligste Teil einer Linie und häufig der Punkt, an dem die geplante Ausbringung entschieden wird.
Materialhandling und Verkettung
Die Verkettung ist der Punkt, an dem aus einzelnen Maschinen eine Linie wird — und an dem die Verantwortungsfrage geklärt sein muss. Wer wofür verantwortlich ist, steht auf der Seite zu den individuellen Lösungen, nicht im Kleingedruckten.
4 · Das Ergebnis
Eine Linie, in der die Prozesse nicht aufeinander warten
Materialfluss planen und Fördertechnik liefern sind bei uns dieselbe Leistung. Wir liefern nicht die Komponenten und überlassen Ihnen die Abstimmung.
Lieferumfang
Fertigungstiefe und digitaler Anlagenlebenszyklus
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