
Wenn nicht das einzelne Teil durch die Anlage läuft, sondern die Charge.
Korbreinigung
1 · Die Herausforderung
„Wie erreiche ich jedes Teil in dieser Charge gleich gut“
Bei Klein- und Massenteilen wäre das weder wirtschaftlich noch nötig — sie laufen als Charge durch den Prozess. Damit verschiebt sich die eigentliche Frage: Nicht mehr „wie erreiche ich dieses eine Teil“, sondern „wie erreiche ich jedes Teil in dieser Charge gleich gut“.
2 · Die Engineering-Überlegung
Der Korb ist nicht Transportmittel, sondern Teil des Prozesses
Er bestimmt, wie die Teile liegen, wie das Medium zwischen ihnen hindurchkommt und ob Bereiche gegenseitig abgedeckt werden.
Damit ist die Werkstückaufnahme hier das entscheidende Auslegungselement.
Liegen Teile ungünstig übereinander, entstehen dieselben unerreichbaren Zonen wie beim Spritzschatten — nur nicht durch die Geometrie des Bauteils, sondern durch die Lage in der Charge.


3 · Wie es sich zu den anderen Verfahren verhält
Eine Charge im Korb kann gespritzt, getaucht oder geflutet werden
Sie wird deshalb mit den anderen Verfahren kombiniert. Bei Schüttgut wird in der Regel eine Flutanlage innerhalb einer Kammeranlage eingesetzt.
4 · Wo das Verfahren zum Einsatz kommt
Kammer- und Tauchanlagen, je nach Aufgabe
- 01
Kammerreinigungsanlagen
Für wechselnde Bauteile, chargenweise bearbeitet. - 02
Tauchanlagen
Wenn die Charge vollständig eingetaucht werden muss.
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