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Automatisierte Fertigungslinie: ein Knickarmroboter über einem Transferband mit Motorblöcken, dahinter eingehauste Bearbeitungsstationen

Technisch lässt sich fast alles automatisieren. Die Frage ist, ob es sich lohnt.

Automation & Robotics

ITR entwickelt projektspezifische Automatisierungslösungen — und sagt auch ab, wenn eine manuelle Lösung wirtschaftlicher ist. Die Entscheidung fällt in der Rechnung, nicht in der Technik.
KI-generierte Darstellung — keine Aufnahme einer gelieferten Anlage

1 · Die Herausforderung

Die Entscheidung fällt selten aus technischen Gründen

Sie fällt, weil etwas im Betrieb nicht mehr aufgeht — kein einziger dieser Punkte ist eine technische Frage. Es sind betriebliche Probleme, und genau dort beginnt die Auslegung.
  • Durchsatz und Takt

    Manuelle Prozesse erreichen den Durchsatz nicht mehr, oder Taktzeiten müssen sinken.
  • Menschen

    Fachkräfte fehlen, Personal soll entlastet werden, schwere oder ergonomisch ungünstige Arbeiten sollen wegfallen.
  • Qualität und Nachweis

    Die Qualität schwankt mit der Tagesform; Produktionsdaten und Rückverfolgbarkeit werden wichtiger.
  • Verkettung

    Mehrere Prozessschritte sollen verbunden, bestehende Anlagen modernisiert oder erweitert werden.
  • Rund um die Uhr

    Prozesse sollen zuverlässig im Dauerbetrieb laufen.
  • Wirtschaftlichkeit

    Eine Automatisierung soll sich in vertretbarer Zeit amortisieren.

2 · Die Engineering-Überlegung

Bevor über Roboter gesprochen wird, wird gerechnet

Nicht die Automatisierung allein entscheidet — bewertet wird, wann sie sich wirtschaftlich amortisiert. Betrachtet werden dabei Investitionskosten, Personalkosten, Produktionsvolumen und Amortisationszeit.

Auf der technischen Seite werden Stückzahl, Taktzeit, Werkstückgröße und -gewicht, Bauteilgeometrie, Teilespektrum, Automatisierungsgrad, vorhandene Anlagen und Platzverhältnisse, Verfügbarkeitsanforderung und kundenspezifische Vorgaben abgewogen.

Am Anfang steht die Aufnahme des Ist-Zustands: Welche Schritte laufen heute manuell, wie lange dauern sie, wo entstehen Wartezeiten, wo schwankt die Qualität. Erst daraus ergibt sich, welcher Schritt automatisiert gehört — und welcher nicht. Häufig ist es nicht der, den man zuerst im Verdacht hat: Ein einzelner Engpass bestimmt den Takt der ganzen Linie.

Wann wir abraten

  • 01

    Geringe Stückzahlen

    Der Aufwand rechnet sich nicht.
  • 02

    Häufig wechselnde Produkte

    Jeder Wechsel kostet Rüstzeit.
  • 03

    Die manuelle Lösung ist wirtschaftlicher

    Dann bleibt sie die richtige.
  • 04

    Hoher Umrüstaufwand

    Er frisst den Vorteil wieder auf.

Dieselbe Achse von beiden Enden: Hohe Stückzahlen sprechen für eine Automatisierung, geringe dagegen. Wo Ihr Fall liegt, sagen wir Ihnen, bevor Sie investieren.

Verkettete Roboterzelle hinter einem Schutzgitter: links ein gelber Knickarmroboter mit Greifer, rechts die Edelstahlkammer einer Reinigungsanlage, dazwischen Handhabungstechnik und Energieketten
Roboter und Prozessanlage in einer Zelle: Der Greifer übergibt an die Reinigungsanlage, Schutzgitter und Steuerung gehören zum selben Lieferumfang. Die Schnittstelle dazwischen ist die Stelle, an der getrennte Lieferungen scheitern.

3 · Das Lösungskonzept

Keine Anlagen von der Stange

Wenn die Entscheidung an Stückzahl, Takt, Teilespektrum und Wirtschaftlichkeit hängt, kann das Ergebnis kein Katalogprodukt sein. Jede Lösung wird projektspezifisch ausgelegt — die Bereiche unten sind Bestandteile einer Lösung, keine Produktfamilien.

Robotik

Roboterzellen für Greifen, Umsetzen, Positionieren, Be- und Entladen — dort, wo es sich rechnet.

Typische Aufgaben

  • Am Werkstück

    Greifen, Umsetzen, Positionieren, Drehen.
  • An der Maschine

    Be- und Entladen, Zuführen, Puffern.
  • In der Linie

    Verkettung mehrerer Prozesse, Palettieren, Depalettieren, Integration in bestehende Produktionslinien.

4 · Das Ergebnis

Eigenständige Leistung und Bestandteil kompletter Sondermaschinen

Wir haben Automatisierungsprojekte umgesetzt, bei denen keine Reinigungs- oder Wasserstrahlentgratanlage von uns Bestandteil war. Unsere Kernkompetenz ist die Entwicklung kompletter Sondermaschinen; Automatisierung integrieren wir dort, wo sie technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist — auch als eigenständiges Projekt.

Branchen

Bereits realisiert

AutomobilindustrieLuft- und RaumfahrtMaschinenbauLebensmittelindustrie

Grundsätzlich geeignet, projektabhängig

MedizintechnikElektronikPharmaWeitere Industriebereiche

Wo Automatisierung auf unsere anderen Leistungen trifft

Reinigungs- und Entgratanlagen werden bei uns automatisiert be- und entladen, verkettet und in Linien eingebunden. Automation ist damit auch die Technologie, die unsere beiden Kernsäulen durchdringt.

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